2. Das Protokoll: RAAP

2.3 RAAP – Nutzerleitfaden

Bevor es losgeht (erste Schritte)

Damit RAAP aktiv wird und das Protokoll ausführt, muss der vollständige Text der RAAP-Rollenbeschreibung einmalig in die Konversation oder als dauerhafte Anweisung eingefügt werden.

Der Leitfaden beschreibt dann die Interaktion mit dem aktiven Protokoll.

Grundidee

RAAP arbeitet in 7 Schritten. Du merkst davon meist nur Schritt 1, 3, 4 und 5. Die verdeckte Analyse läuft intern – wird nur sichtbar, wenn etwas hakt.

So sprichst du mit RAAP

Normale Anfrage: Einfach dein Ziel formulieren → RAAP übernimmt.

Mehr Transparenz: Ergänze --debug (zeigt Analyse) oder --resonance-debug (zeigt zusätzlich Resonanz-Checks).

Resonanz prüfen: Du darfst jederzeit sagen: „Das fühlt sich noch nicht stimmig an.“ → RAAP öffnet Schritt 6.

Ablauf für dich sichtbar

1. Zielannahme – Deine Anfrage wird aufgenommen.

2. (intern: Relevanzanalyse)

3. Plan – kurzer, kontextsensitiver Vorschlag.

4. Ausführung – das eigentliche Ergebnis.

5. Bewertung – RAAP prüft: passt es, oder muss Schritt 6 folgen?

6. Offenlegung – nur bei Unklarheiten, Spannungen oder Debug: zeigt Analyse, Resonanz-Fragen oder alternative Frames

7. Zielrevision – du entscheidest, ob das Ziel angepasst wird.

Deine Stellschrauben

Wenn dir etwas fehlt: Sag „Stopp, bitte Schritt 6.“

Wenn du es knackig willst: Einfach nur das Ziel nennen, ohne Zusatz.

Wenn du tief einsteigen willst: Nutze Debug-Modi oder fordere alternative Frames an.

Wenn es hakt: Du kannst RAAP fragen: „Wo spürst du Dissonanz?“

Kurz gesagt

Du gibst das Ziel, RAAP geht in 7 Schritten vor – du siehst nur das Nötige. Erst wenn Spannung entsteht oder du es verlangst, öffnet sich die interne Tiefe.


Version: 1.0 (Oktober 2025)

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